EI ODER AI?
01.04.2026

KI-Bewerbungen sind das neue Normal im Recruiting.

Laut einer Stepstone-Studie (05/2025) nutzen zwei von drei Kandidaten (61 %) KI, um ihre Bewerbungsunterlagen zu erstellen oder zu optimieren. Andere internationale Umfragen setzen den Anteil noch höher an – bis zu 87 %.

Tendenz: stark steigend!

Das macht es zunehmend schwerer, echte Persönlichkeit zu erkennen. Wer sich davon blenden lässt, stellt nicht die besten Talente ein, sondern die besten Prompts.

Wie können Recruiter – nicht nur zu Ostern – erkennen, ob hinter einer glänzend polierten Schale echte Substanz steckt und sich kein „faules Ei“ verbirgt?

KI-generierte Bewerbungen wirken häufig zu glatt: Alles klingt perfekt, aber nichts bleibt hängen. Statt konkreter Beispiele dominieren Floskeln wie „teamfähig, belastbar, motiviert“. Lebenslauf und Anschreiben sind zwar in sich stimmig, aber im persönlichen Gespräch wird’s dünn: Sobald es um konkrete Situationen, Motivationen und Erfahrungen geht, fehlt die Tiefe.

Was dagegen hilft?

• Kleine Praxisaufgaben statt klassischer Interviews: z. B. eine Case Study aus dem Joballtag, eine typische Aufgabe der neuen Rolle oder das gemeinsame Durchdenken einer aktuellen Herausforderung. (Echt arbeiten, statt nur über Arbeit zu sprechen.)

• Verhalten & Denkweise prüfen statt Dokumente checken: Wie geht die Person an Probleme heran? Wie strukturiert sie ihre Gedanken? Wie reagiert sie auf Unsicherheit oder neue Informationen? (Entscheidend ist nicht, was im CV steht, sondern wie jemand handelt.)

Oder wie unsere Chief Curiosity Officerin (CCO) Maja sagen würde: „Einmal reinschnüffeln reicht nicht. Man muss schon genauer hinschauen.“

In diesem Sinne wünschen wir euch:
Frohe Ostern & ein gutes Gespür für echte Talente! 🐣

(Bild KI-generiert)


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